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Menschen in Speyer-West mit Erstberatung weiterhelfen

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Pfalzklinikum eröffnet neues Präventionsangebot in Speyer-West – offizielle Feier am Dienstag, 5. Mai

Ein Foto von Lara Heß: eine junge Frau mit langen, dunklen Locken
Lara Heß berät ab sofort in Speyer-West die Menschen rund um das Thema Seelische Gesundheit.

Speyer. „Alle Fragen zur Förderung der seelischen Gesundheit haben hier ihren Platz“, sagt Lara Heß. Sie ist die Projektkoordinatorin und Beraterin in einem neuen Präventionsangebot des Pfalzklinikums in Speyer West. Mit allen Anliegen rund um die seelische Gesundheit können sich die Bewohner*innen des Quartiers Speyer-West an Lara Heß wenden. Sie führt dann eine Erstberatung durch und verweist die Ratsuchenden je nach Thema und Bedarf an weitere Anlaufstellen. „Ich lotse die Menschen, die sich seelisch belastet fühlen, durch das Hilfesystem. Und falls kein entsprechendes Standard-Angebot existiert, schaue ich, welche anderen Möglichkeiten es gibt“, so Lara Heß. Sie möchte bei ihren Beratungen eine Wohlfühlatmosphäre schaffen, Lösungsansätze finden und so den Menschen weiterhelfen.

Offiziell eröffnet wird das neue Angebot am Dienstag, 5. Mai. Die Eröffnungsfeier findet in der Grünen Mitte neben Q+H in Speyer statt (Platz zwischen Heinrich-Heine-, Ludwig-Uhland-Straße und Eduard-Mörike-Weg) und beginnt um 15 Uhr. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Die Beratung hat bereits begonnen: Die offene Sprechstunde mit Lara Heß findet immer montags von 10 bis 12 Uhr im Stadtteilbüro beim Berliner Platz in Speyer-West statt (Kurt-Schumacher-Straße 16a). Zudem ist sie in der Regel mittwochs und donnerstags von 12-14 Uhr unter der Mobilnummer: 01733721298 für Anliegen erreichbar. Nach einem Public Health-Studium arbeitete Lara Heß zunächst bei einem Suchthilfeträger als Fachkraft für Prävention und Öffentlichkeitsarbeit. Dabei sammelte sie Erfahrung in der Projektarbeit und erweiterte ihren Arbeitsbereich. Seit Anfang des Jahres ist sie nun am Pfalzklinikum tätig und arbeitet zusätzlich noch als Beraterin in der Fachstelle Sucht in Karlsruhe.

Mit dem Angebot, das derzeit noch den Titel „Treffpunkt für Prävention, seelische Gesundheit und Selbstfürsorge Speyer-West“ trägt, möchte das Pfalzklinikum einen Beitrag zur Prävention und Gesundheitsförderung vor Ort leisten. Dadurch sollen die Eintrittswahrscheinlichkeit von seelischen Erkrankungen gesenkt werden und die Therapiechancen durch Früherkennungsmaßnahmen verbessert werden. Das Projekt wird vom GKV-Bündnis für Gesundheit in Rheinland-Pfalz mit rund 124.000 Euro gefördert. Auch die GBS, Baugenossenschaft Speyer eG und die GEWO Wohnen GmbH finanzieren das Projekt mit.

„Neben der Behandlung von Menschen, sind uns Gesundheitsförderung und Prävention als Pfalzklinikum ein wichtiges Anliegen. Bei dem neuen Projekt geht es darum, dass Menschen erst gar nicht seelisch erkranken, sondern vorher niedrigschwellig Hilfe bekommen oder für sie passende Angebote finden“, betonen Pfalzklinikum-Geschäftsführer Paul Bomke und die Koordinatorin für Betriebliches Gesundheitsmanagement am Pfalzklinikum, Ulrike von Haxthausen, die das Projekt auf den Weg gebracht haben. Bis zur offiziellen Eröffnung am 5. Mai werden die Anwohner*innen befragt, wie das neue Angebot in Zukunft heißen soll.

Kontakte: 
Lara Heß
Projektkoordinatorin „Treffpunkt für Prävention, seelische Gesundheit und Selbstfürsorge Speyer-West“
Tel.: 01733721298
E-Mail: lara.hesspfalzklinikum.de

Ulrike von Haxthausen
Koordinatorin Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), Projektleitung „Treffpunkt für Prävention, seelische Gesundheit und Selbstfürsorge Speyer-West“
Tel.: 06349/900-1624
E-Mail: ulrike.vonhaxthausenpfalzklinikum.de